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Meine Biodiesel Anlage- (fast) aus einem Wandschrank. Das Gehäuse besteht aus Sperrholz und Holzresten eines Regals, das von Termiten angefressen war. Bei größerer Auflösung könnte man noch die Termitenschäden an der oberen, linken Ecke erkennen. Zusätzliche Stahlstreben sind noch vorhanden, aber nicht sichtbar. Daher gibt es keine Probleme mit der Stabilität. Die Abmessungen ergaben sich eher daraus, daß ich keine Lust hatte, das Sperrholz zuzuschneiden, denn aus irgendeinem anderen Grund. Weil ich die originalen Holzabmessungen beibehielt, brauchte ich auch den Rahmen nicht noch großartig zuschneiden. Es brauchte nur wenig neues Material oder neue Teile dabei.Die wichtigsten Teile sind: Tank; Vakuum-/Druckpumpe und Mischerpumpe; jede Menge Ventile; das vertikale Kupferrohr fast in der Mitte ist ein Kondensator. Den Tank rettete ich vom Schrott. Ich entdeckte ihn in der Nachbarschaft. Er lag gleich an der Straße. Ich suchte schon seit einiger Zeit nach einem Elektroboiler in der Größenordnung von ca. 30-40 Gallonen (136-181 L). Dieser hatte 30 Gallonen. Er sieht inzwischen nicht mehr wie ein Wasserboiler aus, da ich die äußere Hülle und die Isolation abnehmen mußte um eine undichte Stelle abzudichten. Das Silberne Teil auf dem Regal rechts neben dem Tank ist die (Unter)Druckpumpe. Sie war ursprünglich Teil einer Narkoseanlage. Sie hat je eine Flügelzellenpumpe auf beiden Seiten der Motorwelle. Im Narkosebetrieb wurde die eine Pumpe benutzt um Äther unter Druck zu fördern, die andere diente dazu, mittels Unterdruck diverse Flüssigkeiten aufzusaugen. Das graue Teil unter der Vakuumpumpe ist die 2 PS Zentrifugenpumpe. Die habe ich einem Bekannten abgekauft, der sie in seiner Garage gelagert hat bis ich sie brauchte J. Dieses Teil ist vielleicht etwas überdimensioniert dafür, aber sie besteht aus Gußeisen und ich brauche mir wirklich keine Sorgen machen wegen zerbröselnder Pumpenschaufeln aus Plastik. Sie ist vertikal angebracht und etwas vom Boden des Tanks entfernt, damit nicht die Gefahr besteht, daß das Glyzerin darin fest wird. In der Praxis befindet sich nur während dem Mischvorgang Flüssigkeit in der Pumpe. Danach wird wieder alles in den Tank zurück gesaugt. Der Tank selbst ist pinkfarben wegen der Isolierung. Etwas Knalligeres konnte ich nicht finden L.
Eine Besonderheit ist das Öl System. Jede der beiden Pumpen (an beiden Enden) benutzt die Glasflasche im Vordergrund als Ölvorrat und eine ebensolche Flasche als Öl Auffangbehälter (im Hintergrund- hier ist nur das obere Ende sichtbar). Wenn das Öl schmutzig wird, kann man es leicht auswechseln.
Dieser besteht aus einem Druckbehälter einer Druckluft Lackieranlage. Die kleinen Gefäße sind neu nicht sehr teuer und gebraucht spottbillig. Ich habe so um die vier Stück davon. Darin wird das wiedergewonnene Methanol aufgefangen. Es faßt 2,5 Gallonen, aber größere sind eigentlich auch überall zu bekommen. Man kann sie auch in Serie miteinander verbinden, wenn nötig.
Die Filter Da mein Öl nicht gerade sauber ist, wenn ich es bekomme, wird es beim Einfüllen in die Anlage gefiltert. Die Gehäuse bestehen aus PVC Rohren und Anschlüssen. Im Inneren befinden sich Filztaschen. Die Ersatzteile dazu hängen dabei. Bei Gebrauch wird ein Schlauch
des Filters unten befestigt und führt von dort zum leeren Tank. Ein weiterer Schlauch ist mit dem Oberteil des Filters verbunden und führt zum Tank mit dem ungereinigten Öl. Wenn man dann das Ventil am Tank öffnet, läuft das Öl durch die Filter
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