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Umbau eines Mercedes 307 für den betrieb mit reinem Pflanzenöl (Pöl)

Der Pöl Tank wird zusammengebaut. Das Rohrsystem im Inneren kann festes Palmöl zum Gebrauch im Motor aufheizen. Um die Viskosität einigermaßen der des Diesels anzunähern, muß das Pflanzenöl auf ca. 80°C aufgeheizt werden. Wenn die Temperatur erreicht ist, kann man vom normalen Diesel Tank auf Pflanzenöl umschalten.

Nachdem wir das Fahrzeug mit diesem Tank getestet hatten, stellten wir fest, daß durch das Aufheizen des Kraftstoffes das darin enthaltene Wasser verdampft, wodurch wir ein Rostproblem oben am Tank hatten. Edelstahl wäre die elegantere Lösung gewesen statt des weichen Stahls, den wir benutzt haben, oder wir könnten den Kraftstoff vorher aufheizen um das Wasser zu entfernen, aber das wäre alles viel zu zeit-, und energieintensiv.

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Diese Luke wurde an das Oberteil des Tanks angeschweißt und ist jetzt durch den Boden im Inneren des Busses in der Nähe der Seitentüre zugänglich. Sie ist dafür gedacht, festes Öl oder Fett in den Tank zu schaufeln. Tests haben gezeigt, daß es problematisch ist, festen gebrauchten Kraftstoff mit 5 m zu filtern, ohne daß nicht gleich alles gleich verstopft. Wir meinen daher, daß es ökonomischer ist, flüssiges Altöl zu nutzen und es in einem Ölfaß mit konischen Boden ruhen zu lassen. Das klare, brauchbare Öl kann dann von oben abgenommen werden während das trübe Öl und der Schmutz zu Boden sinkt und durch einen weiteren Hahn unten am Konus abgelassen und zur Herstellung von Biodiesel verwendet werden kann. Wir arbeiten noch an einem Zentrifugalfilter, mit dem der Schmutz im festen Öl mechanisch ausgetrennt werden kann ohne, daß man dazu teuere Filterpatronen braucht... Weiteres auf dieser Seite!

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Es gibt viele Möglichkeiten, das Pöl aufzuheizen, bevor es im Motor verbraucht wird. Es kann im Tank, wie oben gezeigt, elektrisch oder mit Wärmetauschern vorgeheizt werden, wie es hier zu sehen ist. (-4th pic-) Einfacher ist es ein Schlauch-in-Schlauch System zu nutzen, bei dem durch einen Kühlwasserschlauch feinste Kupferrohre verlaufen. Wir haben verschiedenste Wärmetauschersyteme ausprobiert und sie funktionierten alle sehr gut mit heißem Wasser aus dem Heizungskreislauf des Fahrzeugs (im Gegensatz zum Kühlkreislauf).

Das Photo nebenan zeigt einige der Ventile, die zum Umschalten zwischen den Tanks verwendet werden. Nachdem wir das Fahrzeug getestet hatten, haben wir einige der Ventile von ihren Halterungen gelöst. Das Hauptumschaltventil wurde direkt über die Einspritzpumpe umgesetzt, um die Kraftstoffmenge in den Leitungen zu reduzieren. Das Wichtigste beim einbauen der Anschlüsse ist es, die Spüldistanz, d.h. die Menge Diesel die man braucht, um die Pumpe für den nächsten Start vorzubereiten (also zu spülen, Anm.d.Übers.) möglichst niedrig zu halten. Daher empfehlen wir den Einbau eines separaten Ölfilters, weil sonst der gesamte Filter gespült werden muß, bevor man den Motor abstellt. Ein mögliches Leitungssystem könnte etwa so aussehen, wie auf dem folgenden Bild:

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Goat Industries kann Umbausätze liefern an alle, die Pflanzenöl als Kraftstoff für ihr Fahrzeug nutzen wollen. Zur Zeit gibt es keinen Standard Umbausatz und wir sind auf Rückmeldungen von Besuchern unserer Seiten und Diskussionsforen angewiesen, wie z.B. die folgenden:

http://www.egroups.com/subscribe/Biodiesel

mailto:vegoil-diesel@yahoogroups.com

Um Leute bei ihren Umbauten zu unterstützen können wir Ventile und Anschlüsse liefern zur Erstellung individueller Leitungssysteme am jeweiligen Fahrzeug. Viele Fahrzeuge haben keine Vorförderpumpen und das System oben kann vereinfacht werden. Nähere Infos oder Ratschläge geben wir gerne per e-mail (s.u.).

 Englisch- Übersetzungen:http://www.talknet.de/~sthl S. Helbig