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Ian's Vakuum Biodiesel Anlage:
Kurze Beschreibung der Anordnung:
Beginnend von Links nach Rechts auf der Gesamtansicht oben:
- Vorratstank
- 20L Faß mit Vakuumpumpe darunter.
- Mischpumpe, dahinter der Kondensator und der Flüssigkeitsabscheider darunter; eine 45 Kilo Propangasflasche, dient als Reaktor.
- Ölfaß= Biodiesel Reinigung mittels Luftzufuhr und Trockenhaltetank; Schaltervorrichtung darüber.
- 20 Liter Behälter als Methoxyd Mischer.

Und so funktioniert es:
(basierend auf Aleks Kacs' 2 Stufensystem)

Das AltPöl kommt in den Vorratsbehälter und wird auf 100-120°C aufgeheizt, um Wasser abzuscheiden. Danach schaltet man die Vakuumpumpe ein und das Öl wird in die Filtereinheit aufgesogen. Das Öl fließt dann langsam durch den Filter und wird in den Reaktor eingesogen.

Sobald dieser voll ist, und das Öl eine Temperatur von ca. 80-90°C hat, reduziert sich der Unterdruck im Inneren auf ca. 25hg. Dieser Unterdruck hält sich so lange aufrecht, bis daß sich kein Wasser mehr im Wasserabscheider sammelt. Wie lange es dauert, hängt davon ab, wieviel Wasser im Öl ist.

Während das Wasser auskocht, wird Methoxyd beigemischt. Das Öl läßt man nun auf ca. 50°C abkühlen. Dann werden ca. ¾ Methoxyd mit etwas Unterdruck in den Reaktor beigemischt. Es wird nun für etwa 1 Stunde lang erwärmt und gerührt.

Nach 12 Stunden kann das Glyzerin vom Grund des Reaktor abgelassen werden. Das Öl wird nun auf 50°C erhitzt und das letzte Drittel des Methoxyds kommt hinzu. Das Ganze wird ca. eine Stunde lang gerührt und erhitzt.

Nach weiteren 12 Stunden wird wiederum das Glyzerin unten am Reaktor abgelassen. Mittels der Mischpumpen wird der Biodiesel nun in den Reinigungstank gepumpt, dort wird er für mindestens 12 Stunden mit Luft versetzt und danach läßt man das Ganze sich absetzen. Zuletzt sollte man das ggf. restliche Wasser aus dem Tank ablassen und alles verbliebene verkochen lassen.

Häufig auftretende Probleme:

Es gibt eigentlich nur wenige Probleme, so z.B. das Aufheizen des Öls in den ersten und letzten Tanks.

Die Tauchsiederelemente haben einen Abstand von 2" zum Tankboden und untereinander. Weil die Wärme nicht direkt am Tankboden anliegt, bleibt das Wasser schon mal im Öl ohne wirklich auszudampfen oder abzutropfen. Man ist also genötigt, das Öl über 120°C aufzuheizen, manchmal muß man sogar kurzzeitig bis 130°C hoch gehen. Es war bisher daher immer nötig, die Temperatur direkt zu beeinflussen, besonders nach dem Reinigen unter Luftzufuhr.

Die Umwälzpumpen aus der Zentralheizung machen mir noch Sorgen. Ich weiß nicht, wie lange die Wellendichtungen der Antriebswellen wohl halten werden. Wenn die undicht werden kann das Öl in die Elektrospulen der Pumpen gelangen und einen Kurzschluß verursachen. Dadurch besteht Brandgefahr. Man sollte sie also beim Mischvorgang im Auge behalten.